20.08.2013

Basset Hound

Großbritannien: FCI-Gruppe 6 Lauf- und Schweißhunde  FC1-Standard-Nr. : 163

 

Eigenschaften:

Der Basset Hound bringt als Meutehund viele gute Eigenschaften in die soziale Gemeinschaft mit uns Menschen ein. Sein freundliches und verträgliches Wesen, Anhänglichkeit und absolute Kinderliebe machen ihn zum idealen Familienhund. Die Erziehung des Basset Hound´s sollte konsequent sein, wobei man den "Charakterkopf" dieses Hundes innerhalb vernünftiger Grenzen ruhig tolerieren kann. Überzeugte Gehorsamsfanatiker werden an einem Basset Hound sehr schnell verzweifeln. Noch etwas: vom scheinbar trägen Aussehen dieser Hunderasse sollte man sich nicht täuschen lassen. Lange Spaziergänge sind für jeden Basset Hound unbedingt ein tägliches Muß, und zwar bei jedem Wetter.

 Besonderheiten:

Der Basset Hound reagiert auf Wildspuren - Vorsicht bei Waldspaziergängen! Manche Basset Hounds bleiben ungern und nur mit lautem Protestgeheul allein - Nachbarn! Basset Hounds sind Individualisten auf vier Pfoten, Hunde mit starkem Charakter und eigenen Ideen, verlangen von ihren Leuten viel Ansprache und Zuwendung. Für einen Basset Hound braucht man ganz einfach die richtige „Wellenlänge“ - und oft auch eine gute Portion Humor und Toleranz.

 Verwendung:

Als Laufhund der FCI-Gruppe 6 ist der Basset Hound geeignet für mitteleuropäische Jagdreviere auf Schalen- und Niederwild. Sein Spezialgebiet ist die Schweißarbeit, wobei das bedächtige Wesen des Basset Hound´s von Vorteil ist. Darüber hinaus kann man diesen Hund auch gut zum Stöbern und Buschieren einsetzen. Nahezu grenzenlose Ausdauer und Geduld sowie die besonders feine Nase zeichnen den Basset Hound als Jagdhund aus. Vor allen anderen Rassen soll dieser Hund nach dem Bloodhound über die beste Riechleistung verfügen. In Deutschland, wo die Meutejagd lt. Tierschutzgesetz von 1932 verboten ist, wird der Basset Hound einzeln ausgebildet. Neben der jagdlichen Verwendung hat dieser Hund wegen seines verträglichen Wesens vor allem als Familienhund weltweit einen festen Platz gefunden.

Standard (in Auszügen):

Ursprung:

Großbritannien.

Allgemeines Erscheinungsbild:

niederläufiger Hund mit beträchtlicher Substanz, ausgewogen, voller  Qualität. Eine gewisse Menge loser Haut ist erwünscht.

Gangart, Bewegung:

von größter Bedeutung. Weich fließender Bewegungsablauf mit weit ausgreifendem Vortritt und kraftvollem Schub.

Körper:

Rücken zwischen Widerrist und Hüften nicht übertrieben lang, Rippen gut gerundet, Rücken gerade, Brust weder schmal noch unverhältnismäßig tief.

Augen:

rautenförmig, dunkel- bis mittelbraun, ruhiger und ernster Ausdruck. Das Rot der Nickhaut ist sichtbar, jedoch nicht übermäßig deutlich.

Haarkleid:

glatt, kurz und dicht.

Farbe:

üblicherweise schwarz-weiß- braun (dreifarbig) oder lemon-weiß (zweifarbig), jede andere Laufhundfarbe ist aber zulässig.

Wesen:

gelassen, niemals aggressiv oder ängstlich, anhänglich.